Seychellen

Schon beim Anflug so weit das Auge reicht Postkarten-Szenerie: Die saftig grünen Palmen und Kasuarinen gehen nahtlos in den puderweichen, blendend hellen Strand herab. Einzelne, vom Meer und Wind geschliffene und dekorativ verstreute Granitfelsen schmücken die einsamen Strände.

Einst Piratenversteck und Erholungsort für arabische Händler und portugiesische Seefahrer, konnten auch die Franzosen und Engländer nicht genug kriegen von diesem Garten Eden des Indischen Ozeans. Das Archipel besteht aus über hundert Granit- und Koralleninseln. Das jadegrüne Meer das die Inseln umgibt ist die Heimat einer unberührten Tierwelt. Eine Riesenschildkröte, begleitet von Hunderten in der Sonne schillernder Fischen, schwimmt gemütlich ihre Runden. Das Zwitschern endemischer Vogelarten erfüllt die Luft. Es duftet nach Vanille und Zimt, während man auf seinen fangfrischen Red Snapper wartet und dabei den aus Kokosblüten gewonnenen Calou-Wein geniesst. Im Vallée de Mai auf der Insel Praslin wandert man bedächtig durch einen der ältesten prähistorischen Wald der Erde – die Heimat der seltenen Coco de Mer Palme, dessen Samen als grösste der Welt gelten. Während die Hauptstadt Victoria auf der Insel Mahé mit seinem kleinstädtischen Charme betört, verläuft das Leben auf La Digue oder Denis in Harmonie mit der Natur. Hier findet man nur seine eigenen Fussabdrücke im Sand.