Norwegen

«Ein mit grauem Bart behangener, altersschwacher Baum stürzt krachend in die Wälder und liegt dort wie vom Wind gefällt zwischen neuen Schösslingen (...). Hier herrscht die Ewigkeit.» umschrieb Odd Hølaas die unendlichen, sagenumwobenen Fichtenwälder Norwegens.

Im Norden der Heimat von Wikinger und Trollen leuchtet im Sommer 24 Stunden lang der Himmel in einem romantischen Goldton. Der Winter hüllt die Landschaft im Gegenzug einige Wochen lang in gespenstische Dunkelheit. Die Natur regiert nach wie vor – auch in unmittelbarer Nähe der Urbanität. Das pulsierende Oslo, mit seiner Skisprunganlage Holmenkollen, der eleganten Karl-Johann-Strasse und der Museumshalbinsel Bygdøy, ist umgeben von gemütlichen Erholungsgebieten. Und jenseits der Stadtgrenze erstreckt sich wilde und unberührte Natur: Dort schmücken felsig-schroffe Fjorde oder wasserumspülte Schärengärten aus Hunderten kleinen Inseln die Ufer. Südländisch anmutende Strände laden zum Baden ein während sich raue Gletscher von dicken Eisfeldern hinab in die Täler winden – jeder Abenteurer fühlt sich hier zu Hause. Bei langen Wanderungen in der dramatischen Natur passiert man charmante Fischerdörfchen aus bunten Holzhäuschen, menschenleere Weiten oder mit etwas Glück und je nach Breitengrad Rentiere, Moschusochsen oder Eisbären.