Mongolei

Das am dünsten besiedelte Land der Welt ist bekannt für seine endlosen Steppen, sattgrüne Wiesen und gigantischen Sanddünen. Wie die Landschaft, zeugen auch die Bewohner von erstaunlicher Vielfalt. Geprägt von der Umgebung haben sich über die Jahrhunderte verschiedenste Menschengruppen gebildet. Ihre Herkunft wiederspiegelt sich in ihrer Kleidung, ihren Kunstwerken und Tänzen.

Fast die Hälfte der Einwohner, welche die Mongolische Republik ihr Zuhause nennen darf, sind Nomaden. Zwischen Kamelherden und zotteligen Grunzochsen, leben sie inmitten der vielfältigen Flora und Fauna in ihren einfachen Filzjurten — ein Leben in der wilden Natur mit all deren unbarmherzigen Temperaturschwankungen. Wildpferde galoppieren durch den Nationalpark Hustain Nuruu, klare Sternenhimmel entfalten sich über dem Altai Gebirge und das ewige Eis wächst auf dem Gletscher der Geier Schlucht Yolyn am Rande der Gobi-Wüste vor sich hin. Der lebhafte Gegenpol zu diesen idyllischen Gegenden bilden die stark bevölkerten Regionen im Landesinneren. Bunte Gewänder erfüllen die Strassen Ulan Bators während dem Naadam-Fest und jeweils im Juli durchströmen die heimischen Rinder das Tal des Orchon, wenn die Bewohner zum Yak Festival laden.