Malta

Nickender Sauerklee wuchert neben filigranen Orchideen und die Höhle der Finsternis koexistiert mit dem azurblauen Fenster. Man gebe dem Groben etwas Feines bei — so die Zauberformel des Inselstaates Malta.

Mal festungsschwer und felsenrau, dann wieder promenadenleicht und mediterran mild. Nicht nur die Landschaft auf Malta, Comino und Gozo ist mit dieser paradoxen Glasur schichtendick überzogen; die semitische Landessprache «Malti» hat es ebenso in sich: mit Einflüssen aus dem Arabischen, Italienischen und Englischen. Angezogen von der magischen Aura des Mini-Archipels suchten auf Malta verschiedene Besatzer ihr Glück. Davon zeugen UNESCO geschützte Bauten wie die beiden Ggantija-Tempel, die stille Stadt Mdina oder das unterirdische Hypogäum. Auf das alte Gemäuer Vallettas treffen die Leichtfüssigkeit der Partygänger von St. Julians und die Abenteuerlust der Taucher. Denn wo das Mittelmeer seine Schaum-Rüschchen grosszügig um die steilen Felsküsten rafft, verbergen sich Schätze unter Wasser: wie die Jesus-Statue, die von bunten Fischkolonien umschwärmt wird.

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