Kolumbien

Das Land mit der bewegten Vergangenheit — dominiert von Drogenschmuggel und Guerillakriegen — befindet sich im Aufbruch. Bergwelten, Strände, dichte Wälder, Ruinen und Kolonialstädte laden hier vereint zum Entdecken ein.

Der Äquator beschert Kolumbien das ganze Jahr hindurch einen hohen Sonnenstand — der Hauptgrund für die landschaftliche Vielfältigkeit, die sich vor allem in unterschiedlichen Höhen zeigt. Fünf naturräumliche Gebiete laden zum Entdecken oder Entspannen ein. Massive und schneebedeckte Gebirgswelten der Anden türmen sich im Zentrum Kolumbiens auf. Dazwischen befinden sich auch die drei berühmten Städte Bogotá, Cali und Medellín; die höchsten Gipfel des Landes: der Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar, oder die berühmten Kaffeeplantagen. Die karibische Küste besticht mit feinen, menschenleeren Sandstränden und türkisblauem Wasser. Gerne besucht ist in dieser Region der Tayrona-Nationalpark — der Inbegriff der verlassenen und paradiesischen Natur Kolumbiens. Tropisches Klima und Regenwälder sind hingegen an der pazifischen Küste und im Amazonasgebiet zu finden. Möchte man auf den Spuren der spannenden Geschichte Kolumbiens wandeln, spaziert man am besten durch Cartagena am Karibischen Meer. Es erzählt mit seinem UNESCO-geschützten farbenfrohen Charme die Geschichte von Eroberern, Händlern, Sklaven und Piraten.