Kanada

Im reissenden Fluss fängt ein Grizzlybär einen Königslachs. Beim Wandern kreist hoch oben der König der Lüfte, ein Weisskopfseeadler. Hier schlägt das Herz unbeirrt im Takt der Natur. 

Als die Irokesen-Indianer den Jesuiten den Weg zu der kleinen Siedlung «Kanata» erklärten, dachten diese es sei der Name des Landes und benannten es danach. Auf Spaziergängen an der Atlantikküste mit französischem Flair oder auf Wanderungen entlang der wildromantischen Pazifikküste merkt man: Das Land der weisen Indianer ist noch immer vielerorts ungebändigt. Dreitausender reihen sich aneinander und umschliessen unendliche Tannenwälder und türkisblaue Seen. Tage verbringen abseits der Menschheit in der rauen Wildnis zwischen Wolfrudeln und herumstreunenden Bären? Kein Problem im zweitgrössten Land der Welt. Moosbewachsene Regenwälder, tosende Wasserfälle, schneebedeckte Gipfel und lange Strände – das Herz der Sportskanonen und Outdoorliebhaber schlägt hier stets einige Takte höher. Doch auch den modernen kanadischen Grossstädten Toronto, Montreal und Vancouver und ihren Bewohnern merkt man die Weite in Seele und Geist, die Verwurzelung in der reichen Natur an.