Chile

Schmal und lang zieht sich dieses Land an der westlichen Küste durch die Hälfte Südamerikas. Eine 4000 Kilometer Küste entlang des Pazifischen Ozeans – die Natur ist hier so unterschiedlich wie sonst nirgendwo.

Wüsten breiten sich im Norden aus, Gletscher beeindrucken im Süden und idyllische, tiefblaue Seenlandschaften machen die Mitte Chiles aus. Eine der trockensten Landschaften der Erde, die Atacamawüste, wird in der Nacht durch einen funkelnden Sternenhimmel erhellt. In der Region um Pucón und Villarrica laden dampfenden Thermalbäder ein, sich umgeben von kühlem chilenischen Regenwald zu entspannen. Geschäftiges Treiben erwartet einen in den Städten Santiago de Chile und Valparaíso – farbig und vertraut der erste Eindruck, doch imponierend die Bergkulissen, die sich im Hintergrund auftürmen. Im mittleren Drittel des Landes erstrecken sich Weinanbaugebiete, genährt von den topografischen Bedingungen durch die Nähe zu den Anden und zum Pazifik. Die ganze Länge des Landes bedecken um die 2000 Vulkane, die sich wie an einer Perlenkette aufgefädelt aneinanderreihen und auch heute noch wichtiger Bestandteil von Ritualen der chilenischen Ureinwohner – den Mapuche-Indianer – sind. Und schliesslich: Die Moai-Steinfiguren auf der Osterinsel erzählen von einer vergangenen Welt, monumental und mystisch.

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