Argentinien

El Gaucho Martín Fierro – eine Geschichte, die von Mut, Abenteuer und Schmerz in den Weiten der argentinischen Pampa handelt, ist das Nationalgedicht von José Hernández und widerspiegelt die Melancholie, die dieses Land begleitet.

In der Pampa grasen hunderte Angus- und Hereford-Rinder, bis sie von den Gauchos und deren Hunden mit lautem Geschrei und Gebell durch die grossen Tore der Holzzäune der Estancias getrieben werden – der aufgewirbelte Staub erfüllt die Luft. Sogar das Wasser nimmt in diesem Land Südamerikas spektakuläre Formen und Farben an: tosende Wassermassen bilden Gischt über den Iguazù-Fällen; kilometerlange Eisformationen formen den gigantischen Perito-Moreno-Gletscher in Santa Cruz. Buenos Aires – eine pulsierende Grosstadt, sexy aber elegant. Es ist das Zentrum des Landes, das mit seinem melancholischen Touch unter die Haut geht – durchtanzte Tangonächte brennen sich in das Gedächtnis. Im Gegenzug dazu steht die überwältigende Natur des restlichen Landes: tropische Regenwälder mit darin versteckten Wasserfällen, trockene Steppen in Patagonien, schneebedeckte Anden im Westen und eine stürmische Atlantikküste im Osten. Schliesslich machen auch Weindegustationen in der sonnenverwöhnten Region Mendoza oder scheinbar endlos dauernde Wanderungen am Ende der Welt in «Tierra del Fuego» den Charme Argentiniens aus.